Poison Ivy und Poison Oak

Verbreitung von Poyson Ivy und Poison Oak

Beim Aufenthalt im Freien, besonders bei Wanderungen, sollte man Berührungen mit Blattpflanzen möglichst meiden, denn in den USA gibt es einige Exemplare, deren Gift schwerste Hautreizungen und -ausschläge hervorrufen können. Dies sind Poison Oak, Poison Ivy und Sumac, die in allen Bundesstaaten außer Alaska und Hawaii anzutreffen sind. Poison Oak trifft man vor allem in den Staaten der Westküste. Besondere Vorsicht ist vor allem deswegen geboten, da die unscheinbaren grünen Rank- und Kletterpflanzen nur sehr schwer zu identifizieren sind. Einziges charakteristisches Merkmal sind die dreizackigen grünen Blätter.

Ausführliche Infos und Fotos unter http://www.poison-ivy.org/identify-poison-ivy-poison-oak

Hautreizungen durch Poyson Ivy und Poison Oak

Verantwortlich für die Hautreizungen ist das Pflanzenöl Urushiol, das in den Blättern, Stängeln und Wurzeln der Pflanze enthalten ist, selbst an längst abgestorbenen und vertrockneten Holz- und Pflanzenteilen. Bei Berührung haftet es sofort an Haut, Kleidungsstücken, Tierhaaren oder Gegenständen und verdunstet auch nicht. Es dauert dann etwa 30 Minuten, bis sich das Öl mit der Haut chemisch verbunden hat. Die ersten Anzeichen einer allergischen Hautreaktion treten jedoch meist erst nach einigen Stunden, manchmal sogar erst nach Tagen auf. Dann ist es für eine wirksame Gegenbehandlung bereits zu spät. Bei einer allergischen Hautreaktion fängt sich die Haut an den betroffenen Stellen zunächst an, zu röten. Später entstehen große rote Flecken, die teuflisch brennen und jucken. Je nach persönlicher Empfindlichkeit und der Dauer des Kontakts kann dieser Ausschlag mehrere Wochen andauern.

Behandlung von Hautreizungen durch Poyson Ivy und Poison Oak

Hat man den Hautkontakt rechtzeitig, das heißt innerhalb von 10 bis 20 Minuten festgestellt, sollte man die betroffenen Hautstellen oder Gegenstände möglichst umgehend mit heißem Wasser und Seife gut abwaschen. Treten bereits die Zeichen eines Hautausschlags auf, ist dies schon zu spät. In diesem Fall hilft nur eines - abwarten, möglichst lockere Kleidung tragen und an den betroffenen Stellen möglichst nicht kratzen, auch wenn es noch so brennt und juckt, denn dies kann den Ausschlag verschlimmern. Bilden sich im Verlauf der Erkrankung Pusteln und Bläschen, sollte man diese niemals aufkratzen, denn dies kann zu einer Blutvergiftung führen. Zur Abklärung der Allergie kann man auch einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen, wo man meist Antibiotika, Cortison-Medikamente und Salben verschrieben bekommt. Diese haben allerdings keinen nennenswerten Einfluss auf den Verlauf der Krankheit. Besonders gefährlich ist das Einatmen des Pflanzenöls beim Verbrennen von trockenen Pflanzenteilen. Das Öl haftet an den sensiblen Schleimhäuten der Lunge und kann dort zu schweren Atembeschwerden führen.


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