Restaurants und Fastfood-Ketten in den USA

Restaurants und Fastfood-Ketten

Neben den typischen Fastfood-Ketten wie McDonalds, Burger King, KFC und Taco Bell gibt es in den USA auch gehobene Restaurantketten, in denen man hervorragend speisen kann. Dazu gehören beispielsweise Red Lobster, Texas Roadhouse und Olive Garden. Daneben findet man vor allem in den Innenstädten der Großstädten noch zahlreiche internationale Spezialitätenrestaurants.

Dinner und Lunch

Hauptmahlzeit ist in den USA das Dinner (Abendessen), das von 18 bis 21 Uhr serviert wird. Später sollte man nicht ausgehen, denn viele Restaurants schließen bereits um 22 Uhr. Lunch, also das Mittagessen, fällt in den USA in der Regel weniger üppig aus. In den Restaurants wird es von etwa 11.30 Uhr bis 16 Uhr serviert. Dabei gilt eine spezielle Lunch-Speisekarte. Wenn man gefragt wird, was man trinken möchte, kann man anstelle eines normalen Getränks oder zusätzlich ein großes Glas (Leitungs-)Wasser bestellen. Dieses ist in den USA immer kostenlos. Offene Getränke werden in den USA übrigens fast immer zusammen mit einer Unmenge Eiswürfel serviert. Will man das nicht, muss man das gleich bei der Bestellung sagen (no ice, please).

Breakfast

Frühstück erhält man in Fastfood- oder Restaurant-Ketten, Dinern oder Cafés. Es besteht in der Regel aus Omelettes oder Eiern in verschiedenen Variationen mit knusprigem Speck (bacon) oder Schinken (ham), dazu hashbrowns, das sind Rösti, also geriebene und gebratene Kartoffeln, gebutterte Toastscheiben mit Marmelade und Kaffee oder Orangensaft- damit lässt sich schon bis zum Abend durchhalten. Bestellt man Eier, muss man sagen, wie viele und in welcher Form man diese möchte. Rühreier heißen 'scrambled eggs' und Spiegeleier nennt man 'sunnyside up'. Sind die Spiegeleier nochmals kurz gewendet, heißt das 'overeasy'. Hart oder weich gekochte Eier sind nicht üblich. Wer es lieber süß möchte, kann zum Frühstück auch Pancakes mit Ahornsirup bestellen.

Bedienung und Trinkgeld (Tipping)

Eine Besonderheit der Restaurants sollte man auf jeden Fall kennen. Sofern es sich nicht um ein Selbstbedienungsrestaurant handelt, wartet der Gast am Eingang, bis die Bedienung kommt und einen Tisch zuweist. Sie können sich auch zunächst am Eingang die Speisekarte zeigen lassen (menu), diese in aller Ruhe durchlesen und dann entscheiden, ob Sie in diesem Restaurant speisen möchten oder nicht. Die Bedienungen sind sehr freundlich und erkundigen sich während des Essens regelmäßig, ob Sie noch etwas wünschen und ob alles in Ordnung ist. Dies entspricht zum einen der amerikanischen Servicementalität, andererseits ist es aber auch wirtschaftlich notwendig, denn meist erhalten sie gar keinen oder nur einen sehr geringen Grundlohn und müssen vom Trinkgeld leben, dessen Höhe sich nach der Qualität des Service richtet.

Nach dem Essen erhält der Gast die Rechnung, in die noch kein Trinkgeld eingerechnet ist. Man lässt dieses entweder bar auf dem Tisch liegen (üblich sind 15 Prozent, bei sehr gutem Service auch bis zu 18 oder 20 Prozent) und bezahlt die eigentliche Rechnung beim Hinausgehen an der Kasse. Bei Bezahlung mit Kreditkarte trägt man den Trinkgeldbetrag sowie die Gesamtsumme auf dem ausgedruckten Beleg nachträglich von Hand ein und gibt anschließend den unterschriebenen Beleg zurück.


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