Wohnmobil anmieten in den USA

Reisen mit dem Wohnmobil - Vorteile

Rundreisen durch die USA mit dem gemieteten Wohnmobil (auch RV = 'recreational vehicle' genannt) sind trotz gestiegener Benzinpreise und Campingplatzgebühren immer noch beliebt, vor allem bei Familien mit Kindern. Kühlschrank und Staufächer erlauben es, größere Vorratsmengen an Lebensmitteln und Getränken einzukaufen, so dass man spontan jederzeit anhalten kann, um eine Mahlzeit oder eine Tasse Kaffee zuzubereiten. Ein weiterer Vorteil ist, dass man draußen in der freien Natur mit allem Komfort - von der Toilette bis zur eigenen Heizung - übernachten kann. Hinzu kommt, dass man in den USA überall auf das Reisen mit dem Wohnmobil eingestellt ist. Das gilt nicht nur für die RV Parks, sondern auch für die meisten anderen Campingplätze, die in der Regel eigene Wohnmobilstellplätze haben, inklusive Elektrizitäts-, Frischwasser- und Abwasseranschluss (full-hookup). Eine Besonderheit der RV Parks sind die drivethru-Stellplätze, in die man ohne zu rangieren vorwärts hinein- und wieder hinausfahren kann. Einfachere Campingplätze haben meist eine zentrale Dumpstation für Abwasser, kombiniert mit einem Trinkwasseranschluss. Den Propangastank für das Kochen und die Heizung kann man auf den Campingplätzen nachfüllen lassen.

Reisen mit dem Wohnmobil - Nachteile

Nachteil ist insbesondere bei sehr großen Wohnmobilen das umständliche Rangieren in den Innenstädten und die oft mangelnde Parkplatzauswahl, insbesondere an den Viewpoints innerhalb der Parks. Manche schönen Gebiete oder Campingplätze sind mit einem großen Wohnmobil gar nicht erreichbar oder für Fahrzeuge, die eine bestimmte Länge überschreiten, gesperrt. Dies gilt insbesondere für steile, enge und kurvige Strecken. Dies sollte man bei der Auswahl der Größe des Wohnmobils unbedingt berücksichtigen, ebenso den Spritverbrauch. Ein weiterer Nachteil von Wohnmobilen ist, dass man etwa alle zwei bis drei Tage die Frischwassertanks auffüllen und die Abwassertanks leeren muss, was vor allem für empfindliche Nasen eine ziemliche Zumutung ist.

Alternative Pickup Camper

Wer nur zu zweit unterwegs ist, für den sind Pickup-Camper eine gute Alternative zum Wohnmobil. Sie bieten nahezu den gleichen Komfort, sind aber robuster, zugstärker, wendiger und einfacher zu fahren. Ein weiterer Vorteil ist, dass Fahrerkabine und Wohnräume durch eine Wand getrennt sind. Die meisten Vermieter behalten sich allerdings vor, bei Überbuchung größere Ersatzfahrzeuge anzubieten. Daher kann es passieren, dass man statt des gebuchten T-19 Pickup-Campers mit einem 21 oder 23 Fuß Wohnmobil vorlieb nehmen muss.

Neu ist von Best Time RV die Kombination Jeep Wrangler und Trailer, die von https://www.cu-camper.com/de/ unter anderem von Las Vegas aus angeboten wird. Vorteil ist, dass man den Wohnwagen am Campingplatz abstellen und die Umgebung dann mit dem Jeep erkunden kann.

Tipps zur Wohnmobilmiete

Hier noch ein paar Tipps. Lassen Sie sich vom Vermieter alle technischen Details des Fahrzeugs genau erklären, ebenso die Funktionsweise von Klimaanlage, Generator, Heizung, Kühlschrank, Herd usw. Bei der Übernahme müssen Sie ein Protokoll unterzeichnen, das den aktuellen Kilometerstand (odometer) und ev. bereits vorhandene Mängel am Fahrzeug dokumentiert. Schauen Sie sich das Fahrzeug innen und außen genauestens an, bevor Sie unterschreiben, sonst macht man Sie bei Rückgabe für Schäden haftbar, die Sie gar nicht verursacht haben.

Prüfen Sie darüber hinaus bereits an Ort und Stelle, ob alle Lichtschalter und Geräte wie Ventilator, Heizung oder Kühlschrank funktionieren, alle Moskitonetze in Ordnung sind und die Fenster und Türen richtig schließen. Benzin-, Propangas- und Frischwassertanks sind bei Übergabe gefüllt. Bei Rückgabe sollte Benzin aufgefüllt sein, bei Propangas wird dies nicht verlangt. Der Abwassertank muss jedoch unbedingt geleert sein. Das Fahrzeug muss sauber übergeben werden, da sonst recht hohe Reinigungsgebühren anfallen können.

Erkundigen Sie sich auch nach der genauen Fahrzeughöhe. Manche Tankstelleneinfahrten oder Autowaschanlagen sind zu niedrig für die Fahrzeuge und bei Schäden an der teuren Klimaanlage oder am Dach haftet weder die CDW- noch die teure VIP-Versicherung. Prüfen Sie unterwegs regelmäßig Kühlwasser- und Ölstand, Reifendruck sowie die Anzeigen für Batterie, Frischwasser- und Abwassertank. Sperrige Koffer und Reisetaschen kann man bei einer Rundreise bis zur Rückkehr in der Vermietstation deponieren. Das spart Platz im Wohnmobil. Gute Dienste leisten auch eine einfache Wasserwaage und einige flache Unterlegbretter, die man sich unterwegs besorgen sollte, denn die meisten Stellplätze der einfacheren Campgrounds sind nicht besonders eben.



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