West Texas    Die schönsten Naturwunder, Sehenswürdigkeiten und Trails




Big Bend Nationalpark  

Fast eine ganze Tagesreise von den übrigen Sehenswürdigkeiten und Nationalparks des Südwestens entfernt, liegt in einem fast vergessenen Winkel von West Texas eines der schönsten und wildesten Parkgebiete Amerikas. Jeder, der die Einsamkeit sucht und Natur pur erleben möchte, kommt hier voll auf seine Kosten, sei es in den Bergregionen der Chisos Mountains, wo man sich noch auf Begegnungen mit Bären und Pumas gefasst machen muss, oder an den schilfbewachsenen, dschungelartigen Ufern des Río Grande unter steil in den Himmel aufragenden Canyons.

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Guadalupe Mountains Nationalpark  

Im äußerst dünn besiedelten Grenzgebiet von New Mexico und Texas gelegen, wird dieser eindrucksvolle Nationalpark dominiert von der mächtigen und weithin sichtbaren Gebirgskette der Guadalupe Mountains. Höchster Gipfel ist der Guadalupe Peak, mit 2.667 Metern gleichzeitig der höchste Berg von Texas. Der Park ist vor allem ein Wandergebiet. Besonders lohnende Ziele sind dabei der Guadalupe Peak und die ungewöhnlichen Felstreppen der Hiker's Staircase am Devils Hall Trail. Zum Park gehört auch ein kleines Sanddünengebiet, das über eine separate Zufahrtsstraße erreichbar ist.

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Big Bend Ranch State Park  

Mit einer Fläche von 120.000 Hektar ist der Big Bend Ranch State Park der größte State Park von Texas. Das riesige Wildnisgebiet, das vom Charakter sehr an den benachbarten Big Bend Nationalpark erinnert, liegt unmittelbar nördlich der River Road (FM170). Diese landschaftlich spektakuläre Straße folgt auf fast 50 Meilen den unzähligen Flusswindungen des Rio Grande, vorbei an mächtigen Bergrücken und tief eingeschnittenen Canyons. Weniger zugänglich ist der wilde Nordteil des Parks. Mit entsprechender Ausrüstung und Vorbereitung lockt hier noch Wildnisabenteuer pur.

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Balmorhea State Park  

Die von einer artesischen Quelle gespeiste natürliche Poolanlage lockt mit ihrem glasklaren Wasser Durchreisende seit fast 100 Jahren zu einem erfrischenden Sprung ins kühle Nass und zu einem entspannten Picknick unter schattigen Bäumen. Da es sich um natürliches Quellwasser handelt, ist das Wasser sehr klar und durchsichtig, so dass man sehr schön die Unterwasserflora und -fauna beobachten kann. Dadurch eignen sich die natürlichen Schwimmbecken auch hervorragend zum Schnorcheln und Tauchen. Wer gerne etwas länger verweilen möchte, kann gleich nebenan auf dem zugehörigen Campingplatz oder in einem Zimmer des San Solomon Springs Court übernachten.




Mission Trail und Tigua Indian Cultural Center  

Südöstlich von El Paso erstreckt sich der 9 Meilen lange Mission Trail, an dem sich einige der ältesten Missionen von Texas befinden. Gegründet wurden diese Siedlungen von franziskanischen Missionaren, spanischen Siedlern und Indianern, die nach der Pueblorevolte 1680/81 fliehen mussten. Besonders interessant sind die weißen Missionskirchen von Ysleta, Socorro und San Elizario sowie das Tigua Indian Cultural Center, in dem an den Wochenenden von jugendlichen Stammesmitgliedern des Ysleta Pueblos indianische Tänze aufgeführt werden.

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Hueco Tanks State Park & Historic Site  

Mit seiner riesigen Ansammlung bizarr erodierter und durchlöcherter Felsblöcke ist das Gebiet der Hueco Tanks vor allem in den Wintermonaten von Oktober bis März ein beliebtes Bouldergebiet für ambitionierte Kletterer aus aller Welt. Höhepunkt ist das jährlich Mitte Februar stattfindende Hueco Tank Rock Rodeo, ein seit den 1980er Jahren stattfindendes Kletter-Event, das sich inzwischen zum größten Boulderfestival der USA gemausert hat. Bekannt ist der Park darüber hinaus für seine vielen Felszeichnungen, von denen einige ein geschätztes Alter von über 5.000 Jahren besitzen. Der Name Hueco Tanks stammt von den vielen Felslöchern (span. huecos), in denen sich bei Regenfällen das Wasser sammelt.





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