Utah    Die schönsten Naturwunder, Sehenswürdigkeiten und Trails




Bryce Canyon Nationalpark  

Wer den Südwesten bereist, ohne den Bryce Canyon gesehen zu haben, hat sicherlich eine der farbenprächtigsten und wunderbarsten Naturlandschaften Amerikas verpasst - eine Märchenlandschaft aus rotem und weißem Sandstein mit Hunderten zierlicher Felsnadeln und skurril geformter Steinskulpturen. Zu einem besonderen Erlebnis werden die Wanderungen durch dieses phantastische Felslabyrinth bei Sonnenauf- und -untergang oder im wechselnden Licht- und Schattenspiel vorbeiziehender Wolken. Der knapp 20 Meilen lange Scenic Drive führt vom Hwy 12 als Stichstraße nach Süden in den Park hinein. Entlang der Strecke befinden sich zahlreiche schöne Aussichtspunkte und Trailheads für Wanderungen hinunter in das Canyonlabyrinth.



Arches Nationalpark  

Neben dem Bryce Canyon gehört der Arches Nationalpark zu den sehenswertesten der fünf Nationalparks im südlichen Utah. Nur wenige Meilen nördlich der Canyonlands mit ihren weitläufigen und grandiosen Schluchten erhebt sich ein Felsplateau mit einer auf der Welt einzigartigen Ansammlung von Steinbögen. Über 1.500 solcher Arches wurden hier bereits katalogisiert, darunter so bekannte wie der Landscape Arch mit einer Spannweite von 93 Metern oder der wunderschön geformte Delicate Arch - vor dem Hintergrund der schneebedeckten LaSal Mountains ein Traummotiv für jeden Fotografen.

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Canyonlands Nationalpark  

Der Park umfasst eine wilde und ursprüngliche Fels- und Canyonlandschaft, die im Laufe von Jahrmillionen durch die Erosionskraft des Green und Colorado River aus dem weiten Sandsteinplateau gemeißelt wurde. Die beiden Flüsse teilen auch das Parkgebiet in vier große Regionen, zwischen denen keine Verbindungsstraßen existieren. Am leichtesten erreichbar ist das Gebiet von Island in the Sky nördlich von Moab, das von einem langen geteerten Scenic Drive sowie einer 120 Meilen langen Jeeproad, dem White Rim Trail, erschlossen wird. Etwas weiter südlich liegt das Gebiet der Needles mit seinen charakteristischen Felsnadeln. Weit abgelegen und nur mit Geländewagen erreichbar sind die beiden großen Wildnisgebiete The Maze und Horseshoe Canyon im Westen des Parks.



Wahweap Hoodoos  

Zu den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten und Naturwundern des Südwestens gehören die White Ghosts oder Wahweap Hoodoos - eine aus mehreren Gruppen bestehende Ansammlung aus schlanken, hoch aufragenden weißen Felsnadeln mit dunklen Steinhüten, eingebettet in eine Fantasielandschaft aus weichem Gips, der die Hügel und Abhänge wie schmelzende Vanille-Eiskrem überzieht. Betreten sollte man diese wunderschöne Gegend nur mit sehr viel Vorsicht, denn jeder Schritt führt hier im Nu zu starker Erosion, unter Umstände sogar zur unwiderbringlichen Zerstörung oder zum Einsturz dieser äußerst fragilen Gebilde.

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Capitol Reef Nationalpark  

Die abwechslungsreiche Naturlandschaft des Capitol Reef Nationalparks besteht aus mächtigen Felsendomen, schmalen Schluchten und dem lieblichen Flusstal des Fremont River mit alten Farmgebäuden und Obstplantagen. Schöne Wanderwege führen unter anderem zum Rim Overlook, durch den tief eingeschnittenen Grand Wash und durch das Flussbett des Sulphur Creek. Mit einem Geländewagen sollte man unbedingt noch eine Tagestour ins abgelegene Cathedral Valley unternehmen. Dort findet man nicht nur Einsamkeit pur, sondern auch riesige Felsmonolithen, die so beeindruckende Namen tragen wie Walls of Jericho, Temple of the Sun und Temple of the Moon.

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Angels Landing, Zion NP  

Unter den zahlreichen Wanderungen im Zion Nationalpark ist Angels Landing die interessanteste, denn der Weg führt vom Grunde des Zion Canyon über einen schmalen, ausgesetzten Grat zu einem Felsvorsprung hoch über dem Tal mit einzigartigem Panoramablick hinunter in die Schlucht. Ist der erste Teil des Weges bis Scout Lookout noch von jedem, der über ausreichend Kondition verfügt, gut machbar, ist für den zweiten Teil schon etwas Mut und Geschicklichkeit erforderlich, denn aus dem Wanderweg wird nun eine Art Klettersteig, der an den besonders exponierten Stellen durch lange Stahlseile und Ketten gesichert ist.

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Moonscape Overlook und Neilson Wash  

Im Herzen Utahs erstreckt sich ein riesiges, bis heute noch kaum erschlossenes Wildnisgebiet, in dem sich unzählige Naturschätze verbergen. Eines dieser Highlights ist der Factory Butte, ein mächtiger, fast 500 Meter hoher Felsmonolith. Nicht weit davon entfernt verbirgt sich ein weiteres landschaftliches Juwel, der Neilson Wash Slot Canyon. Ein ganz besonderes Erlebnis bietet sich schließlich am Moonscape Overlook, einem etwas abgelegenen Aussichtspunkt auf einer nach drei Seiten steil abfallenden Felsplattform, von dem sich ein eindrucksvoller Fernblick auf eine nahezu unberührte und einsame Mondlandschaft bietet.

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Peekaboo & Spooky Slot Canyons  

Peek-A-Boo und Spooky Gulch, zwei Slot Canyons der Extraklasse, bieten nicht nur tolle Fotomotive in Hülle und Fülle, sondern auch Abenteuer, Kletterspaß und Nervenkitzel - vorausgesetzt, man ist körperlich einigermaßen fit und hat keine Angst davor, sich durch extrem schmale Ritzen und Felsspalten zu zwängen. Wer die Wanderung noch etwas verlängern möchte, kann sich vor oder nach der Besichtigung von Peek-A-Boo und Spooky auch noch die beiden anderen Canyons ansehen, die zur Dry Fork Coyote Gulch gehören - die Dry Fork Narrows und den Brimstone Canyon.

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Goblin Valley State Park  

Mit seiner Vielzahl an einzigartigen Sandsteinfiguren gehört das Tal der Goblins zu den schönsten und sehenswertesten Reisezielen im gesamten Südwesten. Auf Schritt und Tritt gibt es hier etwas Neues, Kurioses, Ungewöhnliches zu entdecken - und wer genug Fantasie mitbringt, erkennt hinter all diesen wunderschön geformten Felsen je nach Blickwinkel die wunderlichsten Gestalten, von fliegenden Schildkröten bis hin zu Zwergen mit Zipfelmützen. Fotomotive gibt es hier in so großer Fülle, dass man am besten gleich zwei Abende für dieses ungewöhnliche Felsental einplanen sollte.

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Little Wild Horse Canyon  

Das riesige und noch weitgehend unerschlossene San Rafael Reef im Herzen Utahs beherbergt einige der schönsten Fels- und Canyonlandschaften des Südwestens. Zu ihnen gehört auch der Little Wild Horse Canyon, ein traumhaft schöner Slot Canyon mit zwei langen, extrem schmalen Felspassagen. Im Innern dieser oft nur schulterbreiten und bis zu 120 Meter hohen Narrows warten hinter jeder Biegung neue faszinierende Fotomotive, so dass man im Nu dem Zauber dieses Canyons erliegt und voller Begeisterung von einem Standpunkt zum nächsten wechselt, um immer wieder neue, interessante Farbspiele zu entdecken und um all diese weich geschwungenen Felsenreliefs und vom Licht umspielten Kunstwerke der Natur in Bildern festzuhalten.



Fisher Towers  

Eingebettet in die aus zahlreichen Filmen bekannte Landschaft des Castle Valley ragen östlich von Moab die gewaltigen Felsnadeln und -türme der Fisher Towers steil in den Himmel empor. Diese bis zu 300 Meter hohen Felsmonolithen gehören zu den interessantesten, aber auch gefährlichsten Klettergebieten des Südwestens. Für die schwierige Erstbesteigung von Titan, dem höchsten dieser Felsen, benötigte ein Team von Kletterern insgesamt 3½ Tage. Ein Abstecher zu den Fisher Towers lohnt sich aber auch ohne Kletterambitionen, denn genauso eindrucksvoll wie diese einzigartigen dunkelroten Felsnadeln ist auch der 2 Meilen lange Wanderweg, der sich als schmaler Trampelpfad direkt unterhalb dieser beeindruckenden Felsbastionen entlangwindet.



Willis Creek Slot Canyon  

Diese Wanderung führt in einen der schönsten und abwechslungsreichsten Slot Canyons des Südwestens mit weich geschwungenen, schwarzgolden gefärbten Canyonwänden, die sich bei richtigem Lichteinfall malerisch im klaren Wasser des Willis Creek widerspiegeln - ein einzigartiges Naturerlebnis und ein Traum für alle Landschaftsfotografen! Dabei wandert man die ganze Zeit mehr oder weniger im flachen, teils sandigen, teils mit kleinen Kieseln übersäten Bachbett des Willis Creek, was für zusätzliche Abwechslung sorgt und die Wanderung auch bei großer Hitze recht angenehm macht.

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Dinosaur National Monument  

Hauptanziehungspunkt für Besucher ist ein überdachter Steinbruch mit über 1600 Dinosaurierknochen, eine der größten Fundstellen ihrer Art im amerikanischen Westen. Oft übersehen, aber mindestens genauso interessant, ist das abgelegene und einsame Hinterland des Parks. Eine steile, später größtenteils eben verlaufende Lehmpiste führt vom Scenic Drive hinunter in die großartige Fluss und Canyonlandschaft des Echo Park, einem 700 Meter tiefer gelegenen Tal am Zusammenfluss des Green und Yampa River. Besonders eindrucksvoll erlebt man die raue Schönheit dieser großartigen Wüsten-, Canyon- und Flusslandschaft während einer mehrtägigen Raftingtour.



Natural Bridges National Monument  

Wer im Natural Bridges National Monument nur den Scenic Drive abfährt und von den verschiedenen Aussichtspunkten hinunter in die weißgraue Fels- und Canyonlandschaft der Cedar Mesa blickt, hat von der besonderen Schönheit dieses Parks leider kaum etwas gesehen. Man muss schon bereit sein, ein wenig Anstrengung in Kauf zu nehmen, die Wanderschuhe anzuziehen und auf steilen, aber nicht besonders schwierigen Wegen in die Canyons hinabzusteigen. Erst dort unten nämlich, am Canyonboden, hat man dann den richtigen Blick nach oben auf den blauen Himmel, der einen wunderschönen Kontrast bildet zum hellen Sandstein der Natursteinbrücken Sipapu, Owachomo und Kachina Bridge, die in weitem Bogen die Canyons des White und Armstrong River überspannen.



Fantasy Canyon  

Im abgelegenen Uintah Basin südlich von Vernal liegt wie ein kleiner, von zarter Künstlerhand geschaffener Skulpturengarten der Fantasy Canyon, eine Miniaturlandschaft aus mehreren schmalen ‚washes', in denen dicht aneinandergereiht Dutzende filigraner Sandsteingebilde darauf warten, entdeckt und in der Fantasie des Betrachters zu neuem Leben erweckt zu werden. Je nachdem, wie die Sonne gerade steht, erkennt man dabei immer wieder etwas Neues, von überdimensionalen Igeln, Drachenköpfen und witzigen Komikfiguren bis hin zu eindrucksvollen Gesichtern und Fratzen aus Stein, die wie verzauberte Hexen oder Kobolde den Eingang zum Fantasy Canyon bewachen. Ihnen verdankt das Gebiet auch seinen zweiten, etwas älteren Namen - ‚Devil's Playground'.




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